Brustkrebs

Brustkrebs

Statistisch erkrankt in Deutschland jede achte bis zehnte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Das Mammakarzinom ist in den westlichen Staaten sogar die häufigste Krebsart. Moderne Therapien beinhalten das operative Entfernen des Tumors, gefolgt von Chemotherapie, Hormon- und Strahlenbehandlung. Für eine ideale Versorgung vor, während und nach dem Eingriff stehen in der Bundesrepublik mehr als 200 zertifizierte Brustzentren zur Verfügung, in denen Experten die bestmögliche Betreuung ermöglichen. Ziel ist dabei immer der Erhalt der Brust – bei großen Krebsgeschwüren ist ihre operative Entfernung aber meist unausweichlich.

Wichtigstes Ziel: die neue Brust

Der Verlust der eigenen Brust ist für jede Frau eine einschneidende psychische Belastung. Manche Patientin bevorzugt nach den prägenden Erfahrungen der Brustkrebserkrankung ein Leben mit einer künstlichen Epithesekosmetischer Ersatz eines fehlenden Körperteils, die als Ersatzbrust in einem speziellen Büstenhalter getragen wird. Für die meisten Frauen ist jedoch eine neue Brust das wichtigste Ziel nach der Tumorentfernung. Über Jahre hat die Ästhetisch-Plastische Chirurgie neue Methoden des Brustwiederaufbaus („Brustrekonstruktion“) entwickelt – vom Implantateinsatz bis hin zur Transplantation von eigenem Gewebe, das an anderen Körperstellen entnommen wird. Für die Brustrekonstruktion gibt es keine Alterbegrenzung, die Entscheidung sollte jedoch erst nach einer umfassenden und kompetenten Beratung souverän getroffen werden. Für die meisten Patientinnen ist die Wiederherstellung der Brust mit einem enormen Gewinn an Lebensqualität und Selbstbewusstsein verbunden.

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Illustrationen
Wiederaufbau mit Implantat: Expander-Methode
Wiederaufbau mit Eigengewebe: M. latissimus dorsi-Methode
Wiederaufbau mit Eigengewebe: TRAM-Methode