Senkrecht, L-Schnitt oder T-Schnitt – die Bruststraffung
Die Haut verliert im Laufe der Jahre an Spannkraft und Elastizität. Dieser Alterungsprozess macht sich nicht nur im Gesicht bemerkbar, sondern auch im Brustbereich. Vor allem nach Schwangerschaft, Stillzeit oder großem Gewichtsverlust können hängende, schlaffe Brüste die Folge sein. Körperliche Probleme sind dadurch nicht zu befürchten, jedoch wird der tägliche Blick in den Spiegel für viele Frauen zur psychischen Belastung. Eine Bruststraffung kann dabei Abhilfe schaffen.
Bei einer Bruststraffung wird eine festere, jugendliche Brust dadurch erreicht, dass überflüssige Haut im unteren Brustbereich entfernt und die Brustwarze nach oben verlagert wird. Die Brustwarzen werden normalerweise zusammen mit Nerven und Blutgefäßen versetzt. Dadurch ist gewährleistet, dass auch nach dem Eingriff die Empfindung weitgehend normal ist und meistens sogar die Fähigkeit zum Stillen erhalten bleibt.
Je nach Größe und Beschaffenheit der Brüste kann die Operationsmethode stark variieren. Insbesondere die ideale Schnittführung (senkrechter Schnitt, „L-Schnitt“ oder „T-Schnitt“) hängt wesentlich von Ihren körperlichen Voraussetzungen und individuellen Vorstellungen ab. Die Schnittführung verläuft in der Regel rund um den Warzenhof und von dessen unterem Rand zur unteren Brustfalte. Dann wird die Haut unter der Brustwarze zusammengenäht. Abhängig von der Brustform kann auch ein kreisförmiger Schnitt um die Brustwarze ausreichen. Mit einer Bruststraffung wird die Brustform dauerhaft verändert. Dennoch werden sich im Lauf der Jahre der natürliche Alterungsprozess, Gewichtsveränderungen und die Schwerkraft auf die Form der Brüste auswirken.
Dr. Andreas Heitland beantwortet Ihre Fragen am 25. Januar 2012 von 19.00-20.00 Uhr im Expertenchat

