Brustrekonstruktion

Zurück zur eigenen Brust – Rekonstruktion nach Brustkrebs

Berlin – Brustkrebs ist die häufigste Krebsart in der westlichen Welt. Jedes Jahr wird in Deutschland bei mehr als 59.000 Frauen ein Tumor in der Brust entdeckt. Durch die modernen Verfahren der Gewebe erhaltenden Krebs-Operation kann die Brust heute in 70 Prozent der Fälle erhalten werden. Bei großen Tumoren ist die operative Entfernung der Brust aber dennoch unausweichlich. Die Wiederherstellung des weiblichen Körperbildes durch Rekonstruktion einer oder beider Brüste ist heute ein fester Bestandteil in der Behandlung. Er wird allen Frauen angeboten, die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse getragen.

Der Verlust der eigenen Brust ist für jede Frau eine einschneidende psychische Belastung. Manche Patientin bevorzugt nach den prägenden Erfahrungen der Brustkrebserkrankung ein Leben mit einer künstlichen Epithesekosmetischer Ersatz eines fehlenden Körperteils, die als Ersatzbrust in einem speziellen Büstenhalter getragen wird. Für die meisten Frauen ist jedoch eine neue, natürlich Brust das wichtigste Ziel nach der Tumorentfernung. Über Jahre hat die Ästhetisch-Plastische Chirurgie neue Methoden des Brustwiederaufbaus entwickelt – vom Implantateinsatz bis hin zur Transplantation von eigenem Gewebe, das an anderen Körperstellen entnommen wird. Für die Brustrekonstruktion gibt es keine Alterbegrenzung, die Entscheidung sollte jedoch erst nach einer umfassenden und kompetenten Beratung souverän getroffen werden. Für die meisten Patientinnen ist die Wiederherstellung der Brust mit einem enormen Gewinn an Lebensqualität und Selbstbewusstsein verbunden.

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