Wie Alexander zur DGPRÄC kam

Die Entscheidung für den Pella-Alexander als DGPRÄC/VDPC-Emblem fiel 1982. Prof. Dr. med. Gottfried Lemperle (Präsident der VDPC von 1985-1988) erinnert sich: "Als Organisator des VDPC-Kongresses 1982 in Frankfurt fühlte ich, dass der bisherige Schriftzug nicht mehr der inzwischen erlangten Bedeutung der Plastischen Chirurgie in Deutschland entsprach. Ich bat deswegen alle Mitglieder um Vorschläge für ein neues Logo und schrieb selbst einige mir bekannte Künstler an. Es kamen etwa 30 Zeichnungen und Abbildungen zusammen, die auf dem Kongress zur Wahl gestellt wurden."

Am 21. September 1982 entschieden sich die Mitglieder in der Alten Oper zu Frankfurt letztlich für den Alexander-Kopf aus Pella, den Prof. Lemperle selbst vorgeschlagen hatte. "Es war wohl die zeitlose, klassische und ansprechende Schönheit dieses Kopfes, die die Mitglieder beeindruckte", vermutet Prof. Lemperle heute. "Der Bezug zur Plastischen Chirurgie ist die von späteren Feinden abgeschlagene Nase, die ihm das 'Gesicht' und damit die Erinnerung an den großen Feldherrn Alexander nehmen wollten." Eine Replik des Pella-Alexanders steht noch heute in der Ulrich-T.-Hinderer-Bibliothek in Berlin-Mitte.