Welche Komplikationen können entstehen?

Die Risiken einer Bauchdeckenstraffung sind vergleichsweise gering, vorausgesetzt, die Operation wird von einem qualifizierten Plastischen Chirurgen mit genügend Erfahrung vorgenommen. Trotz größter Sorgfalt können, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, während oder nach dem Eingriff vereinzelt Komplikationen auftreten.

Schwellungen und Blutergüsse heilen meist von selbst wieder ab. Selten kann es zu einer Nachblutung kommen, die einen erneuten chirurgischen Eingriff erfordert. Infiziert sich die Wunde, hilft meist der Einsatz von Antibiotika.

Wundheilungsstörungen und Infektionen, die zu einem Auseinanderdriften der Naht führen, sind selten. In der Regel stehen sie in Zusammenhang mit einer gestörten Blutgerinnung oder Durchblutung, etwa bei Diabetikern oder Rauchern. Diese Risiken werden jedoch bereits im Vorgespräch vom Arzt abgeklärt. Durch die Wundheilungsstörungen kann es zu einer Narbenverbreiterung kommen, die durch eine weitere kleine Operation behoben wird.

Nach dem Eingriff können, wie nach jeder Operation, Blutgerinnsel die Beingefäße verstopfen (Thrombose). Gerinnungshemmende Medikamente und möglichst frühe Bewegung vermindern das Risiko jedoch.