Die Operation

Je nach Ausmaß der Hauterschlaffung kann die Operationsmethode stark variieren. Die ideale Technik hängt wesentlich von Ihren körperlichen Voraussetzungen und individuellen Vorstellungen ab. Grundsätzlich wird bei jeder Bauchdeckenstraffung knapp über dem Schambereich ein langer waagerechter, leicht nach oben gebogener Schnitt gesetzt. Der Bauchnabel wird mit einem runden Schnitt vom Hautgewebe abgetrennt. Zur Freilegung der Bauchmuskeln wird zwischen Bauchschnitt und Rippen das Hautgewebe von der Bauchwand abgelöst. Danach strafft der Chirurg die geraden Bauchmuskeln, indem er sie wieder zusammenfügt und fixiert. Die Bauchwand wird dadurch fester, die Taille schmaler.

Das abgelöste Hautgewebe zieht der Chirurg nun nach unten. Überschüssige Haut wird entfernt und der Hautlappen angenäht. Für die Neupositionierung des Nabels wird ein neuer Zugang in die Haut geschnitten. Die alte Nabelposition wird vernäht.

Wird lediglich die Haut zwischen Bauchnabel und Bauchschnitt abgelöst und gestrafft, spricht man von einer „partiellen Bauchdeckenstraffung“. Der notwendige Schnitt ist meist kleiner, das operative Versetzen des Nabels oft nicht notwendig. Durch die Straffung der Haut nach unten ändert er jedoch ebenfalls seine Position.

Am Ende des Eingriffs wird in der Regel eine Drainage gelegt, um das Abfließen von Wundsekret und Blut zu erleichtern. Je nach Ausmaß dauert die Operation zwischen 1,5 und 3 Stunden.