Vor der Bruststraffung

Obwohl die Brustwarzen während der Operation zusammen mit Nerven und Blutgefäßen versetzt werden, kann eine Bruststraffung die Stillfähigkeit behindern. Daher sollte der Eingriff erst nach Schwangerschaft und Abstillen des Säuglings erfolgen. Um Brustkrebs auszuschließen, kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, vor der Operation eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen. Ihr Chirurg wird Sie im Vorgespräch darauf ansprechen.

14 Tage vor der Operation sollten Sie keine Schmerzmittel einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten (z. B. Aspirin). Die blutverdünnende Wirkung verzögert die Blutgerinnung und kann Nachblutungen verursachen. Auch auf hormonhaltige Medikamente wie Östrogenpräparate oder die Antibabypille sollte verzichtet werden. Reduzieren Sie den Konsum von Nikotin und Alkohol vor dem Eingriff auf ein Minimum.

Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein oder leiden Sie unter Allergien (z. B. gegen Medikamente, Desinfektionsmittel oder Pflaster), teilen Sie dies unbedingt dem Arzt mit. Informieren Sie ihn auch unbedingt über bekannte Krankheiten. Wenn Sie den Eingriff ambulant vornehmen lassen, ist es erforderlich, dass sich ein Angehöriger zumindest während der ersten Nacht nach dem Eingriff um Sie kümmert.