Nach der Ohrkorrektur

Unmittelbar nach der Operation ist mit Schmerzen der Ohrmuscheln und eventuell mit einer bläulichen Verfärbung zu rechnen. Beides kann mit geeigneten Medikamenten gelindert werden und bildet sich innerhalb einiger Tage zurück. Beim Schlafen und Liegen sollten Sie für fünf bis sechs Wochen einen Mützenverband oder ein weiches Stirnband tragen, damit es zu keiner Abknickung der Ohrmuschel kommt. Die ersten drei Wochen sollte der Verband auch tagsüber getragen werden. Die Ohren sind in dieser Zeit noch geschwollen und berührungsempfindlich.

Nach etwa zehn Tagen werden die Pflaster und der Hautfaden am Ohr entfernt. Die endgültige Ohrform ist wegen der noch bestehenden Restschwellung erst nach zwei bis drei Monaten erreicht. Die Narbe verblasst im Laufe der Zeit und ist später kaum noch erkennbar.

Nach Anwendung des Beruhigungs-, Schmerz- oder Betäubungsmittels ist das Reaktionsvermögen nach der Operation vorübergehend beeinträchtigt. Lassen Sie sich oder Ihr Kind deshalb abholen und sorgen Sie für eine ständige Aufsicht in den ersten 24 Stunden. Mit einer Arbeitsunfähigkeit und Schulunfähigkeit ist für einige Tage zu rechnen. Für sechs Wochen sollten Sie beim Haarewaschen vorsichtig vorgehen und die Ohren nicht umknicken. Auch auf Sport, Sauna und Schwimmbad sollten Sie in dieser Zeit verzichten. Ohrringe sollten einen Monat nach der Operation nicht getragen werden. Brillenträgern wird empfohlen, vorübergehend Kontaktlinsen zu benutzen, da das Gestell den Knorpel zu sehr belastet – oder die Brillenträger über dem Stirnband zu tragen.

im Slider anzeigen: