Nach der Nasenkorrektur

Unmittelbar nach dem Eingriff ist mit Schmerzen im Wundgebiet, Kopfschmerzen und deutlich sichtbaren Schwellungen und Blutergüssen im Wangen- und Unterlidbereich zu rechnen. Beides bildet sich zurück, allerdings kann dies gelegentlich auch länger dauern. Die äußere Kunststoff-Schiene der Nase wird meist nach einer Woche gewechselt, da die Nase zu diesem Zeitpunkt schon deutlich abgeschwollen ist. Wie lange die Tamponierung der Nase erforderlich ist, hängt vom Umfang des Eingriffs im Bereich der Nasenscheidewand ab. Nach Abnahme des schienenden Verbands wird die Nase meist noch eine Woche mit einem Tapeverband versorgt, um die Schwellneigung zu vermindern. Die ersten drei bis vier Wochen sollten Sie die Nase nicht schnäuzen. Es ist nicht sinnvoll, nach der Operation im Bett zu liegen. Je früher Sie aufstehen und je mehr Sie sich bewegen, desto schneller kommt der Kreislauf wieder in Schwung. Sie müssen damit rechnen, dass Sie drei Wochen lang einen Verband tragen und nur begrenzt „gesellschaftsfähig“ sein werden. Es hängt vom Einzelfall ab, ob dabei eine Schiene oder nur ein Tapeverband nötig ist.

Nur die Nähte im Bereich zwischen den Nasenlöchern müssen nach vier bis fünf Tagen entfernt werden. Die übrigen Nähte lösen sich von selbst auf – dies kann jedoch oft ein halbes Jahr dauern. Um eine möglichst rasche Abschwellung zu ermöglichen, sollte man für acht bis zwölf Wochen keine schweren körperlichen Anstrengungen unternehmen und deshalb auch sportliche Aktivitäten entsprechend einschränken. Auch direkte Sonnenbestrahlung, Sauna und Dampfbäder sollten vermieden werden. Da das Tragen einer Brille die veränderten Knochenstrukturen beeinflussen kann, sollte auch diese für acht bis zwölf Wochen vermieden werden.

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