Die Operation

Je nach Größe und Beschaffenheit der Brüste kann die Operationsmethode stark variieren. Insbesondere die ideale Schnittführung hängt wesentlich von Ihren körperlichen Voraussetzungen und individuellen Vorstellungen ab. Vor dem eigentlichen Eingriff zeichnet der Chirurg zunächst die geplanten Schnitte und die zukünftige Position der Brustwarze auf Ihre Haut. Der Brustbereich wird desinfiziert und abgedeckt.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Techniken: dem senkrechten Schnitt, dem L-Schnitt und dem T-Schnitt. Bei allen wird die Brustwarze mit Warzenhof nach oben versetzt und bei Bedarf verkleinert. Dann wird überschüssiges Fett- und Drüsengewebe der unteren Brust entfernt und die Haut unter der Brust zusammengenäht.

Die Schnittführung verläuft in der Regel rund um den Warzenhof und von dessen unterem Rand zur unteren Brustfalte. Bei besonders großen oder stark erschlafften Brüsten verläuft der Schnitt zusätzlich waagerecht entlang der natürlichen Brustfalte zur Seite („L-Schnitt“), teilweise ist ein weiterer Schnitt nach innen („T-Schnitt“) nötig. Die verschiedenen Schnittführungen sind für die spätere Narbenbildung relevant.

Bei der Operation wird nach dem Entfernen überflüssigen Gewebes der verbliebene Drüsenkörper neu geformt und nach oben verlagert. Dort wird er einerseits mit versenkten Nähten am Muskel, andererseits durch die Hautstraffung befestigt. Bei der Neuformung Ihrer Brust wird auch die Brustwarze, samt Nerven und Blutgefäßen, in die neue Position gebracht. Die Wunde wird mit feinsten Fäden unter der Haut verschlossen und mit einem straff sitzenden Verband gestützt. Drainagen sorgen für den ungehinderten Abfluss von Blut und Gewebeflüssigkeit. Je nach Ausmaß dauert der Eingriff etwa zweieinhalb bis vier Stunden.

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