„Schönheitschirurg“ reicht nicht

Der Plastische und Ästhetische Chirurg ist ein anerkannter Facharzt, der nach Abschluss seines Medizinstudiums eine sechsjährige Weiterbildung absolviert hat. In dieser Zeit muss er selbstständig etwa 600 Operationen vornehmen und mehrere Prüfungen bestehen. Nach diesen praktischen Erfahrungen und theoretischen Weiterbildungen muss der Arzt die Facharztprüfung an der jeweiligen Landesärztekammer ablegen. Erst dann erhält er offiziell den Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurge“ (aktuell wird auch der auslaufende Titel „Facharzt für Plastische Chirurgie“ geführt, dessen Weiterbildung vergleichbar war) und damit für Sie, den Patienten, den eindeutigen Nachweis einer umfassenden Ausbildung.

Nur der Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ (bzw. „Facharzt für Plastische Chirurgie“) ist geschützt. Andere Bezeichnungen wie „Kosmetischer Chirurg“, „Schönheitschirurg“ oder  „Ästhetischer Chirurg“ sind keine geschützten Titel und können von jedem Arzt geführt werden. Über ihre Aus- bzw. Weiterbildung sagen sie nichts aus.