Pressemitteilungen

Paulinchen e. V. initiiert bundesweit ersten "Tag des brandverletzten Kindes" am 7. Dezember 2010

06. Dezember 2010

Jedes Jahr werden alle in in Deutschland mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren mit Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich versorgt, ca. 6.000 Kinder sind so schwer verletzt, dass sie stationär behandelt werden müssen. Um auf die Folgen von thermischen Verletzungen im Kindesalter, deren Behandlung und die Unfallgefahren aufmerksam zu machen, ruft die Paulinchen-Initiative für brandverletzte Kinder e.V. am 7. Dezember 2010 erstmalig zum bundesweiten "Tag des brandverletzten Kindes" auf.

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Veröffentlichung der Verbraucherzentrale Hamburg: Stellungnahme der DGPRÄC zur getesteten Beratung vor Brustvergrößerungen

18. November 2010

Berlin – Mit Interesse hat der Vorstand der Deutschen Gesellschaft der Plastischen und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) die am 15. November 2010 veröffentlichte Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg zu Beratungsgesprächen vor einer Brustvergrößerung zu Kenntnis genommen. Eine junge Patientin wurde mit dem angeblichen Wunsch nach einer Brustvergrößerung zu elf Plastischen und Ästhetischen Chirurgen geschickt. Anschließend beurteilte die Verbraucherzentrale anhand einer Checkliste die Beratungsqualität. Das Ergebnis liest sich katastrophal: eine „relativ gute Beratung“, sieben „schlechte Beratungen“, drei „ganz schlechte Beratungen“.

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DGPRÄC würdigt herausragende Forschung: Wissenschaftspreis, Reisestipendium und Kongresspreise

13. Oktober 2010

Berlin/Dresden – Auch 2010 wurde es den Juroren der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) nicht leicht gemacht: Die Bewerbungen für den Wissenschaftspreis und das Polytech-Reisestipendium waren von ausnehmend hoher Qualität und setzten große Hoffnungen in den wissenschaftlichen Nachwuchs. Bei der Jahrestagung, die vom 15.-18. September 2010 in Dresden stattfand, prämierte die DGPRÄC außerdem den besten Vortrag und das beste wissenschaftliche Poster.

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Preis geht nach Hamburg und München: Assistenzärzte wählten DGPRÄC-Weiterbildungsstätte 2010

13. Oktober 2010

Berlin/Dresden – An Alster und Isar können sich die plastisch-chirurgischen Weiterbilder dieses Jahr besonders freuen. Denn die Assistenzärzte der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) haben gewählt: Der Preis für die Weiterbildungsstätte des Jahres 2010 ging in der Kategorie „Ab vier Assistenten in Weiterbildung“ an Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Günther Machens, Direktor der Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Klinikum rechts der Isar der TU München. In der Kategorie „Bis einschließlich drei Assistenten in Weiterbildung“ erhielt Dr. med. Klaus Müller, Chefarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie und Handchirurgie in der Asklepios Klinik Wandsbek, den Preis.

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Jahrestagung DGPRÄC & VDÄPC 2010: Brücken verbinden

10. Oktober 2010

Dresden – Die Zukunft der Plastischen Chirurgie ist interdisziplinär, der Blick über den Tellerrand des eigenen Faches wird immer wichtiger. Darüber herrschte Einigkeit bei der 41. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) und 15. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC), die vom 15. bis 18. September im Dresdner Congress-Center stattfand. Über 500 Plastische Chirurgen lockte das Motto „Brücken verbinden“ in die Stadt an der Elbe. Dort erwartete sie ein interessantes Programm: 23 wissenschaftliche Sitzungen mit 188 wissenschaftlichen Forschungs- und Erfahrungsberichten, sechs Postersitzungen mit 95 wissenschaftlichen Postern sowie sechs Lunchsymposien mit spezieller Thematik und drei Industrieworkshops. Außerdem hatten die Chirurgen im Vorfeld des Kongresses die Möglichkeit, im nahen Görlitz an einem OP-Kurs mit hochkarätigen Operateuren teilzunehmen.

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Kassen nehmen Patienten in Regress: Zu den unerwarteten aber möglichen Folgen eines ästhetischen Eingriffs

20. September 2010

Dresden - "Bereits seit der Gesundheitsreform 2007 sind die Krankenkassen durch den Gesetzgeber verpflichtet, Patienten an den Folgekosten medizinisch nicht indizierter Maßnahmen - also auch plastisch-ästhetischer Eingriffe - angemessen zu beteiligen", erläutert Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) .Alle Versuche der Ärzteschaft, gegen diese Einführung des Verursacherprinzips in der Gesetzlichen Krankenversicherung vorzugehen, seien leider gescheitert, bedauert Vogt.

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Ohne Skalpell zum Ziel: Neues aus der Faltenbehandlung

20. September 2010

Dresden - "Der Trend zu minimal-invasiven Verfahren ist eindeutig und überzeugt im Bereich der Faltenbehandlung immer mehr Plastische und Ästhetische Chirurgen und ihre Patienten", berichtet Dr. Hermann Lampe, Schatzmeister der DGPRÄC. Doch auch die Behandlungen mit Füllsubstanzen und "Botulinum Toxin A" ("Botox") erfordern genaue Kenntnis der Anatomie des Gesichtes sowie viel Genauigkeit und Erfahrung. Die Wahl des behandelnden Arztes sollte daher mit großer Sorgfalt erfolgen. "Dies vorausgesetzt, eröffnen sich sehr erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten, die ganz ohne Skalpell auskommen", so Dr. Lampe.

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Von Sattel-, Schief- und Spannungsnasen: Leitlinie zu Formstörungen der inneren und/oder äußeren Nase

20. September 2010

Dresden - Höckernase, Großnase, Breitnase - so individuell wie der Mensch selbst ist auch die Form seiner Nase. Wer mit ihrem Aussehen unzufrieden ist, hat oft einen großen Leidensdruck, denn durch ihre prominente Lage lässt sie sich weder verstecken noch kaschieren. "Die Korrektur der Nase ist einer der häufigsten und schwierigsten ästhetisch-plastischen Eingriffe", berichtet Prof. Dr. Wolfgang Gubisch, Ärztlicher Direktor der Klinik für Plastische Gesichtschirurgie im Marienhospital Stuttgart. "Dabei vergessen die Patienten neben der rein ästhetischen Frage aber den wichtigen Aspekt der Nasenfunktion." Eine gestörte Nasenatmung sei nicht nur unangenehm, sondern könne sogar gesundheitliche Folgen haben. Die neue S3-Leitlinie "Formstörungen der inneren und/oder äußeren Nase", an der Prof. Gubisch auch mitgewirkt hat, legt den aktuellen Standard der Diagnostik und Therapie der inneren und äußeren Nase fest, um damit Ärzten und Patienten Orientierung zu geben.

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Eigenfettinjektion in Ästhetik und Rekonstruktion: Indikationen, Risiken, Nutzen und Forschungsstand

20. September 2010

Dresden - "Die so genannte autologe Fetttransplantation, also das Einbringen von zuvor an anderer Stelle entnommenem Fettgewebe oder -zellen, erlebt nach ihrer Erstanwendung vor über hundert Jahren eine Renaissance", berichtet Prof. Pallua einleitend. Sowohl im Bereich der Rekonstruktion werde sie eingesetzt, zum Beispiel nach Brustkrebs oder zur Narbentherapie - aber ebenso in der Ästhetik, hier etwa zur Unterfütterung des Gesichtes, Verjüngung der Hand oder Vergrößerung der Brust. In allen Bereichen werde dabei angestrebt, dass möglichst viele Zellen den Prozess überstehen und es nicht zu einem Abbau des eingespritzten Fettgewebes kommt.

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Vier Augen sehen mehr als zwei: Interdisziplinäre Kooperation im Mammazentrum Ostsachsen

20. September 2010

Dresden - "Bei über 55.100 Brustkrebsneuerkrankungen in Deutschland, davon über 2800 in Sachsen, ist eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten unerlässlich", konstatiert Dr. Steffen Handstein, Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Brustchirurgie am Klinikum Görlitz. Einen erheblichen Beitrag bei der Versorgung der betroffenen Patienten leistet das 2001 gegründete Mammazentrum Ostsachsen. Jährlich werden hier etwa 450 Eingriffe an der weiblichen Brust bei Krebserkrankungen durchgeführt und ca. 250 Eingriffe aufgrund sonstiger krankhafter Veränderungen oder aus ästhetischen Gründen.

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