Pressemitteilungen

Fleisch und Wurst ohne Unfälle genießen: DGPRÄC gibt Tipps zum sicheren Grillvergnügen

20. Juni 2013

Berlin – Die Grillsaison beginnt und der Duft von Steaks und Würstchen liegt in der Luft. Doch es ist Vorsicht geboten. Jahr für Jahr erleiden 4000 bis 5000 Menschen bei diesem Vergnügen Brandverletzungen, teilweise mit lebenslangen Narben .Jeder Zehnte erleidet Verbrennungen mit lebensbedrohlichem Ausmaß. Gefährdet sind besonders Kinder, deren Gefahrenbewusstsein noch nicht entwickelt ist, und alkoholisierte Grillfreunde. „Dabei lassen sich die größten Gefahren mit etwas Aufmerksamkeit vermeiden“, sagt Prof. Dr. Henrik Menke vom Zentrum für Schwerbrandverletzte Hessen am Klinikum Offenbach für die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgen (DGPRÄC).

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PIP-Klage abgewiesen - Landgericht Karlsruhe bestätigt: Arzt muss zugelassene Medizinprodukte nicht prüfen

11. Juni 2013

Berlin – „Die Schadenersatz-Klagen der Patientinnen wurde völlig zu Recht abgewiesen“, kommentiert Prof. Dr. Peter Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), die Entscheidungen des Landgerichts Karlsruhe. Zwei Frauen, denen 2007 in einer Karlsruher Klinik fehlerhafte Brustimplantate des Herstellers „PIP“ eingesetzt worden waren, hatten den behandelnden Arzt auf 30.000 Euro verklagt. Das Gericht entschied in beiden Fällen, dass es 2007 noch keine Anhaltspunkte gegeben habe, die Qualität von PIP-Implantaten in Zweifel zu ziehen. „Ärzte haben keine Möglichkeit, Medizinprodukte vor der Anwendung umfassend zu prüfen und müssen sich daher gemeinsam mit ihren Patienten auf die offizielle Zulassung verlassen können“, betont Prof. Vogt. Dies hatte die DGPRÄC bereits zu Beginn des Prozesses im November 2012 konstatiert.

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PIP-Klage abgewiesen - Landgericht Karlsruhe bestätigt: Arzt muss zugelassene Medizinprodukte nicht prüfen

11. Juni 2013

Berlin – „Die Schadenersatz-Klagen der Patientinnen wurde völlig zu Recht abgewiesen“, kommentiert Prof. Dr. Peter Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), die Entscheidungen des Landgerichts Karlsruhe. Zwei Frauen, denen 2007 in einer Karlsruher Klinik fehlerhafte Brustimplantate des Herstellers „PIP“ eingesetzt worden waren, hatten den behandelnden Arzt auf 30.000 Euro verklagt. Das Gericht entschied in beiden Fällen, dass es 2007 noch keine Anhaltspunkte gegeben habe, die Qualität von PIP-Implantaten in Zweifel zu ziehen. „Ärzte haben keine Möglichkeit, Medizinprodukte vor der Anwendung umfassend zu prüfen und müssen sich daher gemeinsam mit ihren Patienten auf die offizielle Zulassung verlassen können“, betont Prof. Vogt. Dies hatte die DGPRÄC bereits zu Beginn des Prozesses im November 2012 konstatiert.

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Schönheit ist nicht alles! DGPRÄC veröffentlicht Statistik zu ästhetischen Operationen

11. Juni 2013

Berlin – Brustvergrößerung, Lidstraffung und Fettabsaugung sind die drei häufigsten ästhetischen Operationen, die Plastische Chirurgen in Deutschland 2011 vorgenommen haben. Dies geht aus einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) hervor, die repräsentative Zahlen zu 885 in Deutschland tätigen Fachärzten für Plastische Chirurgie veröffentlichte. Insgesamt zählte die DGPRÄC rund 138.500 ästhetisch-plastische Eingriffe – dies entspricht etwa einem Drittel der gesamten plastisch-chirurgischen Eingriffe. Hinzu kommen fast 132.000 Faltenunterspritzungen mit Botulinumtoxin, Hyaluronsäure und anderen Präparaten.

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Willkommen in der Zukunft: Das regenerative Potential der autologen Fetttransplantation

10. Juni 2013

Berlin – „Das Wirkprinzip ist noch nicht geklärt, die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten aber erstaunlich – von der Faltenbehandlung, schweren Verbrennungsnarben, offenen Wunden bis hin zur nervösen Inkontinenz“, zieht Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), sein persönliches Fazit des zweiten Kongresses der „International Society of Plastic Regenerative Surgery“ (ISPRES). Dieser fand mit der DGPRÄC als Co-Veranstalter vom 7. bis 9. Juni 2013 in Berlin statt und zog rund 240 Experten aus 50 Ländern an.

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Medizinprodukte & Patientensicherheit: Weit reichende Transparenz für Anwender und Patienten gefordert!

03. Mai 2013

München – „Mit dem PIP-Skandal wurde die Frage nach der Sicherheit von Medizinprodukten erstmals breit diskutiert“, leitet Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) ein. „Als Plastischer und Ästhetischer Chirurg sind für mich die Zulassung, Fachpublikationen, Kongressbeiträge, der Austausch mit Kollegen und eigene Erfahrungen mit einem Produkt maßgebliche Parameter, die meine Entscheidung zur Verwendung eines spezifischen Medizinproduktes beeinflussen“, berichtet Prof. Vogt aus der täglichen Praxis. Aus seiner Sicht ist dies nicht ausreichend.

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Silikon und Implantate – noch immer viele Fragen offen: DGPRÄC-Expertenchat zu PIP-Skandal

26. Januar 2013

Berlin – Ein Jahr nach dem Skandal um fehlerhafte Silikon-Brustimplantate der französischen Firma PIP („Poly Implants Prothèses“) sind noch immer viele Fragen offen. Dies zeigte der DGPRÄC-Expertenchat mit dem Plastischen Chirurgen Prof. Dr. Raymund E. Horch und dem Silikon-Experten Prof. Dr. Dirk W. Schubert. Während sich die Gerichte bereits um die juristische Aufklärung des Skandals kümmern, hatten einige Chat-Teilnehmerinnen noch recht konkrete Fragen und Probleme.

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Keine Zeit für schöne Strände – Hilfe für 72.000 Patienten: Plastische Chirurgen bei „Interplast Germany“

19. Dezember 2012

Berlin – Haridwar in Indien: 14 Tage, 330 Patienten, 125 Operationen. Portachuelo in Bolivien: 13 Tage, 180 Patienten, 62 Operationen. Banjul in Gambia: acht Tag, 40 Operationen. Die Plastischen Chirurgen von „Interplast Germany“ verlieren auf ihren Einsätzen keine Zeit. Allein 2012 brachen die Ärzte des Vereins zu 74 Zielen in aller Welt auf, um dort mit kostenlosen plastischen Operationen vor allem armen Menschen zu helfen, die von Gesichtsfehlbildungen, Verbrennungsnarben oder Kriegsverletzungen gezeichnet sind.

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Initiative "Paulinchen" ruft zum dritten bundesweiten "Tag des brandverletzten Kindes" am 7. Dezember 2012 auf

30. November 2012

Der diesjährige "Tag des brandverletzten Kindes" am 7. Dezember steht unter dem Motto "Heiße Gefahren im Winter". Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten, Brände in der Weihnachtszeit, Zündeln mit Adventsgestecken und Tannenzweigen, brennende Kerzen, Silvesterknaller, Kontaktverbrennungen an Kaminöfen, Verpuffungen durch Brandbeschleuniger beim Fondue, dies alles sind Unfallursachen, die besonders im Winter schwere Brandverletzungen zur Folge haben können.

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Erster PIP-Prozess vor deutschem Gericht: Ärzte müssen sich auf Medizinprodukte verlassen können

14. November 2012

Berlin – „Ärzte müssen sich darauf verlassen können, dass zugelassene Medizinprodukte die Anforderungen erfüllen“, fordert Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) mit Blick auf den ersten deutschen PIP-Prozess in Karlsruhe. „Wenn ich mich als Plastisch-ästhetischer Chirurg für ein bestimmtes Medizinprodukt entscheide, orientiere ich mich an der Zulassung, an Fachpublikationen und Kongressbeiträgen. Außerdem habe ich meine eigenen Erfahrungen und kann mich mit den Kollegen austauschen“, berichtet Prof. Vogt aus der täglichen Praxis. „Aber das reicht nicht.“

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