Pressemitteilungen

PIP-Implantate: Frankreich empfiehlt Entfernung "ohne Eile": DGPRÄC fordert Reform der Medizinprodukte-Zulassung

23. Dezember 2011

Berlin/Paris – Im Fall der fehlerhaften Brustimplantate des Herstellers PIP (Poly Implants Prothèses) hat das französische Gesundheitsministerium nun eine Entscheidung getroffen. Die schätzungsweise 30.000 betroffenen Patientinnen wurden aufgefordert, sich ihre Implantate vorsorglich entfernen zu lassen. „Es besteht laut Auskunft der französischen Aufsichtsbehörde aber kein Grund zur Eile“, erläutert Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).

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Implantate des Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP): „Ruhe bewahren, Implantate prüfen, Entscheidung treffen“

22. Dezember 2011

Berlin – Mit Blick auf die Meldungen über fehlerhafte Brustimplantate aus Frankreich rät der Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen, Prof. Dr. Peter M. Vogt, derzeit vor allem, Ruhe zu bewahren. „Aktuell ist auch in Frankreich von offizieller Seite noch keine Rückrufaktion für die Implantate veranlasst. Vielmehr berät ein Expertengremium weiterhin, was zu tun ist und ob die diagnostizierten Krebsfälle tatsächlich auf die Implantate zurückzuführen sind“, stellt der Plastische und Ästhetische Chirurg klar und macht deutlich, dass die Implantate, wenn überhaupt, nur krebsfördernd wirken könnten, wenn sie reißen.

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Gynäkomastie – ein Fall für den Plastischen Chirurgen

21. Dezember 2011

Berlin – So anziehend Brüste für Männer auch sein mögen – am eigenen Leib sehen sie das weibliche Attribut nicht gern. Es wundert daher wenig, dass die vergrößerte Männerbrust ein Tabuthema ist. Doch an der Gynäkomastie, der gutartigen Vergrößerung der männlichen Brustdrüse, leiden mehr Männer als oft angenommen. Entsprechend groß war das Interesse am DGPRÄC-Expertenchat über die Gynäkomastie, bei dem Dr. Steffen Handstein Fragen zum Thema beantwortete. Der Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Brustchirurgie am Städtischen Klinikum Görlitz hat längjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Gynäkomastie.

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Online- und Weihnachtsgutscheine für ästhetische Eingriffe: „Arztwahl und OP-Entscheidung erfordern Zeit und Recherche“

20. Dezember 2011

Berlin – Darauf weist mit Blick auf die Zunahme des Angebotes für Behandlungsgutscheine auf Online-Gutscheinplattformen und das anstehende Weihnachtfest die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) hin. „Stark rabattierte Angebote für ästhetische Eingriffe wie Brustvergrößerungen und Fettabsaugung verleiten Patienten dazu, sich für einen ästhetischen Eingriff zu entscheiden, den sie ohne dieses Angebot unter Umständen gar nicht in Betracht gezogen hätten und dabei die Risiken auszublenden“, bringt DGPRÄC-Präsident Prof. Dr. Peter M. Vogt das Problem auf den Punkt.

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Auschreibung Wissenschaftspreis und Reisestipendium: Plastische Chirurgen fördern forschenden Nachwuchs

29. November 2011

Berlin – Mit der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses meint es die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) ernst. Neben mehr als 80 Assistentenkursen, die jedes Jahr den Assoziierten Mitgliedern der DGPRÄC fast kostenlos zur Verfügung stehen, prämiert die Gesellschaft außerdem herausragende Forschung auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie.

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Der Schnitt im Schritt: Plastische und Ästhetische Chirurgen hinterfragen Trend

17. Oktober 2011

Berlin – „Männer wollen gerne auch ein bisschen mehr“, so verkündeten Medien bundesweit Mitte September. Hintergrund war das Ergebnis der Patientenbefragung einer Vereinigung, die 38 Plastische Chirurgen umfasst, berichtet Prof. Dr. Peter M. Vogt. Als Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) betrachtet er derartige mediale Beförderung der so genannten Penisverlängerung und -vergrößerung mit Sorge. „Was die verlautbarende Gesellschaft und somit auch die Medien soweit mir bekannt leider nicht erwähnten, sind die Risiken des Eingriffes und die durchaus zu hinterfragende Datenbasis der Studie“, stellt er als Vertreter der wissenschaftlichen Fachgesellschaft der Plastischen und Ästhetischen Chirurgen Deutschlands fest.

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Große Erwartungen in die Zukunft der Plastischen Chirurgie: DGPRÄC verleiht Nachwuchs-Preise in Innsbruck

04. Oktober 2011

Berlin/Innsbruck – Auch in diesem Jahr musste die Jury der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) die schwierige Entscheidung fällen, welche Nachwuchs-Forscher den Wissenschaftspreis und das Polytech-Reisestipendium erhalten sollten. Mit knappem Vorsprung wurden die Preisträger aus der Vielzahl hervorragender Zusendungen gewählt. Bei der Jahrestagung, die vom 29. September bis 1. Oktober 2011 im österreichischen Innsbruck stattfand, prämierte die DGPRÄC außerdem zusammen mit den Kollegen der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) die besten Vorträge und die besten wissenschaftlichen Poster des Kongresses.

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Plastisch-chirurgische Weiterbildungsstätte 2011: DGPRÄC-Assistenzärzte haben gewählt

04. Oktober 2011

Berlin/Innsbruck – Eine sorgfältige Weiterbildung des medizinischen Nachwuchses zahlt sich aus. Mit einem Preis für die beste Weiterbildungsstätte 2011 zeichneten die Assistenzärzte der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) die Preisträger auf der Jahrestagung in Innsbruck aus. In der Kategorie „Ab vier Assistenten in Weiterbildung“ ging der Preis an Univ.-Prof. Dr. med. Raymund E. Horch, Direktor der Klinik für Plastische und Handchirurgie am Universitätsklinikum Erlangen. In der Kategorie „Bis einschließlich drei Assistenten in Weiterbildung“ erhielt Prof. Dr. med. Michael Sauerbier, Chefarzt der Klinik für Plastische, Hand- & Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus Bad Soden, den Preis.

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Neue „Studie“ – weniger Details: DGPRÄC kritisiert neuen Test von Verbraucherzentrale Hamburg & Bild der Frau zur Beratung vor Brustvergrößerungen

13. Juli 2011

Berlin – „So schlecht sind deutsche Schönheitschirurgen!“ titelte die Wochenzeitschrift „Bild der Frau“ am 1. Juli 2011. Anlass war eine Untersuchung in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hamburg, bei der die Beratungsgespräche von 26 Plastischen und Ästhetischen Chirurgen mit Hilfe einer vermeintlichen Patientin geprüft wurden. Bereits im Herbst 2010 hatte die Zentrale elf Hamburger Ärzte „getestet“ – für den aktuellen Artikel und die zeitgleich veröffentlichte „Studie“ kamen 15 weitere aus ganz Deutschland dazu. „Wir hätten uns gewünscht, dass unsere Kritikpunkte und Fragen zu der Hamburger ,Studie’ vom November 2010 und unser umfassendes Schreiben dazu berücksichtigt oder zumindest beantwortet worden wären, bevor der Test mit der ,Bild der Frau’ auf das Bundesgebiet ausgeweitet wurde“, kritisiert Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).

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Feuer, Fleisch und Spiritus – eine gefährliche Mischung 4000 bis 5000 Grillunfälle pro Jahr

19. Mai 2011

Berlin – Kaum locken die ersten Sonnenstrahlen ins Freie, beginnt die Grillzeit. Trotz vielfältiger Grillalternativen ist die Begeisterung für das offene Grillfeuer ungebrochen. Doch Vorsicht – hier lauern Gefahren, die es zu beachten gilt, damit aus dem beliebten Vergnügen kein Dauerschaden wird. Jahr für Jahr werden immer wieder 4000 – 5000 Grillunfälle gezählt, warnt die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).

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